Allgemeinchirurgie

Haut- und Weichteilgeschwulste

Hautveränderungen und Weichgewebsgeschwulste sind häufig anzutreffende Veränderungen des Körpers. Unabhängig von eventuell bestehenden Schmerzen oder Problemen bei der Bewegung von Gelenken aufgrund Größe und Lage der Geschwulste ist vor allen Dingen auch Ihre Einteilung in gut- oder bösartig im Einzelfall nicht sicher zu entscheiden.

Gewissheit kann in diesen Fällen nur die chirurgische Entfernung mit nachfolgender pathologischer Begutachtung bringen.

Durch unseren praxisinternen OP-Raum können wir Ihnen hier eine rasche und unkomplizierte Hilfe anbieten.

Die Eingriffe erfolgen ambulant wahlweise in Vollnarkose oder örtlicher Betäubung.

Narbenkorrektur

Narben als Folge von Verletzungen oder medizinischen Eingriffen können je nach Größe und Lokalisation entweder aus rein ästhetischen Gesichtspunkten als störend empfunden werden oder funktionelle Einschränkungen zur Folge haben.

Wir beraten Sie gerne bei Narbenproblemen und können Ihnen Hilfe durch Stoßwellenbehandlung oder eine operative Narbenkorrektur anbieten.

Korrektureingriffe werden in Abhängigkeit vom Befund in örtlicher Betäubung oder Vollnarkose als ambulanter Eingriff durchgeführt.

Eingewachsene Zehennägel

Anlagebedingt oder im Rahmen falscher Nagelbehandlung kann es zum äußerst schmerzhaften Phänomen des eingewachsenen Zehennagels kommen. Das Krankheitsbild tritt gehäuft an der Großzehe auf. Neben der reinen Schmerzproblematik des eingewachsenen Zehennagels (Unguis incarnatus) droht jedoch auch eine Entzündung (Panaritium), die auf den betroffenen Zeh übergreifen kann.

Die chirurgisch korrekt durchgeführte modifizierte Emmert-Plastik führt zu rascher Schmerz- und Infektfreiheit, verbunden mit der größtmöglichen Wahrscheinlichkeit auf endgültige Lösung des Problems. Die Gefahr eines erneuten Einwachsens der Zehe ist nach unserem Eingriff extrem gering.

Wir führen den Eingriff ambulant, wahlweise in Betäubung der Zehe, oder in Form einer kurzen Vollnarkose durch.

Steißbeinfistel

Diese Entzündung der Gesäßfalte tritt häufig bei Männern zwischen dem 20. und 40. Lebensjahr auf. Die Erkrankung scheint im Zusammenhang mit starker Behaarung sowie häufig sitzender Tätigkeit zu stehen. Dies begünstigt das Einwachsen von Haaren und die nachfolgende Entzündung.

In jedem Fall kann die Entzündung akut aufflammen und bedarf rascher Abhilfe.

Die operative Versorgung wird von uns ambulant, meist in Vollnarkose, durch Öffnung des entzündlichen Bezirks und nachfolgender Ausschneidung der Fistel durchgeführt.

Im Anschluss sind kontinuierliche Wundkontrollen nötig, da die Wunde selbst meist offen belassen wird, um sekundär vom Wundgrund aus zu heilen.