Diagnostik

Im Patientengespräch erfahren wir Symptome, Schmerzprobleme und weitere anamnestische Informationen von unseren Patienten, die unsere körperliche Untersuchung leiten. Als weiteren Baustein für unsere Diagnosestellung benötigen wir jedoch auch apparative Verfahren, die nachfolgend beschrieben werden.

Röntgen

In der täglichen orthopädisch-unfallchirurgischen Praxis ist die Diagnostik von Wirbelsäulen- und Gelenkerkrankungen ohne Röntgen nicht denkbar. Dieses Verfahren erlaubt, Verletzungen, statische Probleme von Fuß und Wirbelsäule wie auch verschleißbedingte Erkrankungen der Gelenke sicher zu identifizieren.

Unsere Praxis verfügt über ein modernes digitales Röntgensystem, mit dessen Hilfe die erstellten Bilder direkt auf den Computer im Sprechzimmer übertragen werden können. Dadurch können die Bilder auch auf Papier dem Patienten als Bildinformation direkt weitergegeben werden.

Ultraschall

Mit Ultraschall lassen sich z. B. Muskeln und Sehnen aber auch Gelenkstrukturen gut erfassen, die auf einer Röntgenaufnahme unerkannt bleiben. Diese wertvolle Methode ergänzt unsere Röntgendiagnostik zur Beurteilung von Problemen des Bewegungsapparats in der täglichen Praxis.

Wirbelsäulenvermessung mit dem 4D formetric System

Das Analysesystem DIERS formetric 4D ermöglicht eine schnelle statische und dynamische (funktionelle) optische Vermessung des menschlichen Rückens und der Wirbelsäule. Das Verfahren ist strahlungsfrei und arbeitet berührungslos. Das Gerät stellt die Rückenoberfläche des Patienten über das physikalische Prinzip der Triangulation dar. So können ohne Röntgenstrahlung Haltungsdefizite aufgedeckt werden.

Probleme wie Beinlängendifferenzen, Skoliosen, Rundrücken, Kiefergelenksfunktionsstörungen, Fußfehlhaltungen, Haltungsschwächen und deren Auswirkung auf die Wirbelsäulenfunktion können erkannt werden. Da die Untersuchung durch Projektion von Lichtlinien auf den Rücken funktioniert, ist sie beliebig oft wiederholbar und gerade auch bei Kindern eine ideale Methode zur Früherkennung von Haltungsstörungen und Skoliosen.

Nach Prothesenoperationen können Beinlängendifferenzen vermessen und z. B. der Erfolg von sensomotorischen Aktiveinlagen auf die Körperhaltung nachgewiesen werden. (Fernsehbeitrag von Dr. Melcher am 11.12.2008 im hr Fernsehen in der Sendung »Maintower«).